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Rekordwinter in den USA

Während wir in Deutschland kaum einen Winter verzeichnen können, erleben die US Amerikaner derzeit die niedrigsten Temperaturen seit 20 Jahren - ein Polarwirbel ist über Nordamerika gerutscht und präsentiert Werte bis zu -40°C. Insgesamt 12 Menschenleben hat die Rekordkälte bisher gefordert. Selbst im Süden der USA fürchen Landwirte um ihre Ernte. Allerdings erwarten die Meteorologen langsam eine Entspannung der Lage - eine Entwarnung gibt es jedoch noch nicht.

Quelle: www.focus.de
Sturm und Hochwasser in Großbritannien

Der aktuelle Winter ist bisher charakterisiert durch starke Sturmtiefs über dem Nordatlantik. England spürt aufgrund seiner Nähe zum Atlantik die Folgen als erstes. Somit sind auch jetzt wieder Schottland, Wales und der Südwesten der Insel von starken Stürmen und Hochwasser betroffen. Mehrere wichtige Straßen sind überflutet. Die Meteorologen warnen vor einem Aufenthalt an den Küsten, da Lebensgefahr wegen hoher Flutwellen droht.

Quelle: t-online.de
Dezember 2013 - ein Rückblick

Das Jahr 2013 ist beendet, wir stehen am Beginn des Jahres 2014. Das Jahr endete mit dem Dezember zu warm - deutschlandweit lag der Mittelwert der Temperatur mit 3,5°C um 2,3 Grad über dem langjährigen Mittelwert von 1961-1990. Ursache für die hohen Temperaturen war eine kräftige westliche Strömung, die immer wieder warme Atlantikluft in unsere Breiten beförderte. Insbesondere der Norden Deutschlands war viel zu warm, während im Süden z.T. Temperaturen bis zu -15.9°C in Oberstdorf erreicht wurden. Das Weihnachtsfest 2013 fiel daher in diesem Jahr einmal mehr grün aus. Die Niederschlagssummen lagen im Deutschlandmittel mit 42 Litern pro Quadratmeter deutlich unter den Dezember-Sollwerten von 70 Litern pro Quadratmeter.Der Dezember endete statistisch mit einem Überschuss an Sonnenschein von +36%. Dabei zeigte sich ein starkes Süd-Nord Gefälle - im Alpenvorland wurden 140 Stunden Sonnenschein registriert, in Schleswig-Holstein nur 10 Stunden.

Was bleibt vom Dezember 2013 aus Wettersicht in Erinnerung - hier dürfte vor allem der Orkan Xaver genannt werden. Der Orkan fegte am Nikolaustag über Norddeutschland hinweg. Am deutlichsten war der Orkan dabei direkt an den Küsten spürbar und löste mit seinerklassischen Nordwestlage eine schwere Sturmflut entlang der gesamten deutschen Nordseeküste aus.

Quelle: dwd.de
Nikolausorkan Xaver

Gestern und heute zog ein schwerer Orkan über Norddeutschland hinweg: Xaver erreichte Windgeschwindigkeiten bis 170km/h in der Spitze. Immer noch bläst es ordenlich entlang den Küsten. Verbunden mit dem Orkan war die zweithöchste Sturmflut seit Beginn der Aufzeichnungen 1825. Es gab Einschränkungen im Bahn-, Flug- und Fährverkehr. Zahlreiche Unfälle auf den Straßen gehen auch in die Bilanz von Xaver ein. Von den Schadensfällen fiel Xaver jedoch vergleichsweise glimpflich aus: Nur ein Zehntel der Schäden des letzten Orkans Christian meldete die Provinzial Brandkasse in Schleswig-Holstein.

Quelle: welt.de
Supertaifun Hayan

Mit knapp 300 km/h ist der Taifun Hayan gestern über die Philippinen gezogen. Mit diesen Windgeschwindigkeiten ist er einer der schwersten Stürme aller Zeiten und hat entsprechende Zerstörungen hinterlassen. Insgesamt waren etwa 4 Millionen Menschen von den Auswirkungen des Sturmes betroffen - etwa 800.000 Einwohner mussten ihre Wohnungen verlassen. Heute tobt der Taifun wieder über dem offenen Meer und bewegt sich in Richtung Vietnam. Es wird damit gerechnet, dass der Sturm Vietnam morgen erreicht. Es wurde damit begonnen, rund 500.000 Menschen in Schutz zu bringen.

Quelle: zeit.de
Herbststurm Christian

 Heute zog das Sturmtief Christian über Norddeutschland hinweg. Zahlreiche Zerstörungen und Verkehrsbeeinträchtigungen waren eine Folge des Sturms. So wurde unter anderem der Bahnverkehr in Schleswig-Holstein komplett eingestellt. In Hamburg rief die Feuerwehr den Ausnahmezustand aus, da die Auswirkungen schlimmer als erwartet seien. Um 15 Uhr herrschte nahezu Stillstand am Hamburger Flughafen. Der Freimarkt in Bremen wurde geschlossen. Vielerorts richteten umstürzende Bäume und herumfliegende Gegenstände Zerstörungen an. Am Leuchtturm Kiel wurden Spitzenwindgeschwindigkeiten von bis zu 166 km/h gemessen, auf Sylt sogar über 170km/h. Insgesamt forderte der Sturm allein in Deutschland sechs Todesopfer.

Quelle: zeit.de
Sommerrückblick 2013

Wir sind inzwischen mitten im Herbst, aber man erinnert sich an den Sommer 2013 gerne zurück. Der Sommer 2013 wird bei vielen Menschen in Deutschland hinsichtlich des Wetters positiv in Erinnerung bleiben. So hatten Tiefdruckgebiete nur selten eine Chance - meist dominierte sonniges Hochdruckwetter. Daher verwundert es nicht, dass der Niederschlag mit 190 Litern pro Quadratmeter im deutschlandweiten Mittel nur 79% des langjährigen Solls erreichte. Die gefühlt noch zu hohen Werte sind dabei auf den Süddeutschen Raum zurückzuführen wo im Berchtesgardener Land bis zu 650 mm Niederschlag fielen. In Norddeutschland hingegen wurden zum Teil nur knapp 60mm Niederschlag registriert. Wie es zu einem Supersommer gehört, konnten bei den Temperaturen die Mittelwerte 1,5 Grad höher als das langjährige Mittel ausfallen - 17,8°C im deutschlandweiten Mittel. Entlang der Ostseeküste zeigte sich im vergangenen Sommer die Sonne am häufigsten. Aber selbst im bundesweiten Mittelwert wurden 18% mehr Stunden an Sonnenschein verzeichnet.

Quelle: dwd.de
Hageldimensionen

 Am 06.08. zog ein schweres Unwetter mit Hagel über den Zollernalbkreis in Baden-Württemberg. Die Hagelkörner erreichten dabei die Größe von Tennisbällen. Welche Kräfte in der Natur wirken um solche Gebilde in der Luft zu halten lässt sich erahnen. Ein beeindruckendes Video über ein 14cm großes Hagelkorn zeigt die Dimensionen der Hagelkörner. 

 
Versauerung der Ozeane und die Konsequenzen

 Rund ein viertel des ausgestoßenen Kohlendioxids wird von den Ozeanen aufgenommen und dort in Kohlensäure umgewandelt. In der Konsequenz wird der Ozean saurer - bis zum Ende des Jahrhunderts könnte der pH-Wert um 0,4 - 0,5 Einheiten sinken. Die Auswirkung auf einzelne Meeresorganismen wurde bereits in unterschiedlichen Arbeiten untersucht. Jetzt hat eine Studie des Alfred-Wegener Instituts für Polar- und Meeresforschung die bisher vorhandenen Untersuchungen analysiert und eine Gesamtbetrachtung unternommen. Im Ergebnis zeigt sich, dass insbesondere Korallen, Weichtiere und Stachelhäuter von der Versauerung der Meere betroffen sind. Krebse und Fische hingegen scheinen resistenter zu sein. Insgesamt jedoch hat die Versauerung der Meere ernste Auswirkungen auf die Biologie der Ozeane.

Quelle: stern.de
Überschwemmungen in China

 Nach Deutschland im Frühjahr trifft es in diesem Sommer China: Ein extremes Hochwasser sorgt in China für Schlagzeilen. Erdrutsche und Überschwemmungen haben bislang mehr als 500 Todesopfer gefordert. Ursache für die Überschwemmungen ist ein Taifun verbunden mit starken Regenfällen. Eine Entspannung ist derzeit nicht in Sicht - Experten rechnen auch für die kommenden Tage weiterhin mit starken Niederschlägen. Die Schadenssumme beläuft sich mittlerweile auf umgerechnet 20 Milliarden Euro. Insgesamt 80 Millionen Menschen sind von den Unwettern betroffen.

 
Quelle: spiegel.de
Das Smartphone als Thermometer

 Dass man ein Smartphone wunderbar für die Einschätzung der Wetterlage via Wetterapps nutzen kann, ist hinlänglich bekannt. Jetzt aber haben Forscher eine Möglichkeit gefunden, mit Hilfe von Smartphones in dicht besiedelteten Gebieten die Temperaturen abzuschätzen: Die Akkus der Geräte sind in der Regel mit einem Temperatursensor ausgestattet um eine Überhitzung rechtzeitig zu erkennen. Das App OpenSignal, eigentlich für die Kartographierung der Netzabdeckung und WLAN-Hotspots, kann jedoch auch die Temperaturdaten erfassen und Meteorologen zur Verfügung stellen. Zufällig hat man jetzt die Korrelation zwischen der Lufttemperatur der Umgebung und der vom App übermittelten Temperaturwerte erkannt. Zwar liefern einzelne Handys große Abweichungen, insbesondere wenn CPU-intensive Anwendungen laufen, diese Mitteln sich jedoch bei der Vielzahl der erfassten Geräte heraus. Die durchschnittliche Abweichung zwischen Handy- und Messdaten liegt im Mittel bei 1,5 Grad. Diese Entdeckung könnte in der Meteorologie helfen, in dicht besiedelten Gebieten großflächige Temperaturverteilungen zu ermitteln. Eine Einschränkung gibt es jedoch - das App läuft derzeit nur unter Android. 

Quelle: spiegel.de
Mehr Hitzewellen durch den Klimawandel

 Wer die Hitzewellen der vergangenen Wochen mochte wird sich über die neuesten Ergebnisse des Potsdamer Instituts für Klimafolgenforschung freuen: Bereits im Jahr 2020 dürfte sich die Häufigkeit von Hitzewellen verdoppeln, bis zum Jahr 2040 sogar vervierfachen. Da Böden mit zunehmender Hitze weniger CO2 aus der Atmosphäre absorbieren können, gibt es hier eine Rückkopplung - die Hitzewellen sorgen dafür, dass der CO2-Gehalt der Atmosphäre noch stärker steigt und den Klimawandel beschleunigt. Derzeit absorbieren die Böden rund 30% des menschengemachten Kohlendioxids. Im Jahr 2100 werden die kältesten Sommermonate wärmer sein als die heute wärmsten Sommermonate. Während sich das Szenario für 2100 noch durch Klimaschutzmaßnahmen verändern lasse, besteht für die Szenarien der nächsten Jahrzehnte kaum noch Hoffnung. 

Quelle: stern.de
Hitzewelle in Japan

 Nicht nur wir in Mitteleuropa haben bisher einen sehr heißen Sommer erlebt - auch die Japaner verzeichnen in diesem Jahr sehr hohe Temperaturen. In Japan finden sich derzeit sogar die höchsten Werte seit Beginn der regelmäßigen Aufzeichnungen im Jahr 1872. Rekordhalter ist der Küstenort Shimanto, wo gestern Mittag 41°C gemessen wurden. In Tokio fiel die Tiefsttemperatur nicht unter 30,4°C - die zweithöchste gemessene Minimumtemperatur in Tokio. Ursache für die Hitze ist ein  stabiles Hochdruckgebiet über dem Pazifik, welches mit einer südlichen Strömung Warmluft nach Japan transportiert. Neun Menschen sind in Folge der Hitzewelle bereits ums Leben gekommen, 52 Menschen werden wegen eines Hitzeschlags behandelt. 

Quelle: wetter24.de
Außergewöhnliche Wetterphänomene - eine Bestandsaufnahme

 Das Klima wandelt sich - das bezweifeln die Experten kaum noch. Neben dem Anstieg der globalen Mitteltemperatur im Laufe der Jahre nimmt auch die Häufigkeit von Extremwetter zu. Eine Zusammenstellung der bemerkenswerten Klima- und Wetterereignisse des Jahres 2012 findet sich auf einer interaktiven Karte des NOAA. Alle aufgeführten Ereignisse wurden im Zusammenhang mit dem Klimawandel von Klimaforschern als außergewöhnlich und signifikant beurteilt. Als ein Beispiel für Europa findet sich das außergewöhnlich nasse Frühjahr des Jahres 2012 in Großbritannien.

 
Quelle: www.climate.gov
Sommerunwetter

 Nach einem bis jetzt überaus warmen Sommer zog gestern Abend ein Unwettergebiet quer über die südliche Hälfte Deutschlands mit zahlreichen Schäden in der Folge. In Feldkirchen in Bayern brannte ein Bauernhof nach einem Blitzschlag nieder, in Regensburg traf der Blitz ein Mehrfamilienhaus. Einige Bahnstrecken des Fernnetzes mussten aufgrund von Unwetterschäden durch Sturmböen und Blitzeinschlägen gesperrt werden. Insgesamt waren zehntausende Reisende von den Sperrungen betroffen. Im Rhein-Main Gebiet sorgte das Unwetter für Hunderte von Feuerwehreinsätzen, in Berlin kam es am späten Abend ebenfalls zu insgesamt 180 Einsätzen der Feuerwehr in Folge des starken Gewitters. Am Frankfurter Flughafen wurde der Betrieb wegen der Sturmböen immer wieder unterbrochen. Verursacht wurde das Gewitter durch den Luftmassenwechsel von feuchtwarmer Luft zu gemäßigten Luftmassen.

Quelle: spiegel.de